Kardätsche – die richtige Bürste für jedes Pferdefell
Eine gute Kardätsche gehört in jede Putzbox – egal, ob du täglich ausreitest oder dein Pferd fürs Turnier auf Hochglanz bringst. Sie holt Staub, lose Haare und Schweißränder aus dem Fell, regt die Durchblutung an und macht das Putzen für viele Pferde zum kleinen Wellness-Moment. Bei uns findest du Kardätschen in verschiedenen Härtegraden, mit Natur- oder Kunstborsten und ergonomischen Griffen, die auch nach einer halben Stunde noch gut in der Hand liegen.
Welche Kardätsche passt zu deinem Pferd?
Die Wahl hängt von zwei Dingen ab: dem Fell deines Pferdes und der Jahreszeit. Im Sommer, wenn das Fell kurz und glatt ist, reicht oft eine weiche Kardätsche mit feinen Naturborsten – sie bringt das Fell richtig zum Glänzen. Im Winter, wenn dichtes, langes Fell trockenen Schlamm und Schweiß festhält, darf es ruhig eine festere Bürste sein. Für kitzlige oder empfindliche Pferde gibt es extraweiche Modelle, die auch im Bauch- und Flankenbereich nicht zwicken.
Du suchst eine passende Ergänzung? Schau dir unsere Striegel an – Striegel und Kardätsche sind das klassische Duo für die Grundreinigung. Erst löst du mit dem Striegel den groben Schmutz, dann holt die Kardätsche den Staub raus.
Naturborsten oder Kunstborsten – was ist besser?
Naturborsten (oft Rosshaar oder Schweinsborste) nehmen Staub besonders gut auf und sind hautfreundlich. Sie sind die erste Wahl, wenn du Wert auf Fellglanz legst. Kunstborsten punkten dagegen mit Robustheit und sind leicht zu reinigen – ideal, wenn deine Kardätsche viel mitmachen muss. Viele Reiter haben am Ende beide in der Putzbox: eine weiche für den Feinschliff, eine kräftige für den groben Job.
Marken, die wir führen
Bei uns findest du Kardätschen von Haas – dem Klassiker für Premium-Qualität – sowie von Magic Brush, Animalon, Waldhausen, Grooming Deluxe und weiteren Marken. Jede Marke hat ihre Stärken: Haas steht für Handarbeit und beste Materialien, Magic Brush für farbenfrohe Alltagsbürsten, Grooming Deluxe für Turnier-tauglichen Look. Du brauchst gleich das ganze Set? Dann lohnt sich ein Blick in unsere Putzkisten & Taschen – da hat jedes Teil seinen festen Platz.
So holst du das Beste aus deiner Kardätsche raus
- In Strichrichtung putzen – nicht gegen den Strich, das mögen die wenigsten Pferde
- Borsten regelmäßig am Striegel abklopfen, sonst verteilst du nur Staub
- Ab und zu lauwarm waschen, vor allem Naturborsten gut trocknen lassen
- Jedes Pferd seine eigene Kardätsche – wegen Hautparasiten und Hygiene
Häufige Fragen zu Kardätschen
Was ist der Unterschied zwischen Striegel und Kardätsche?
Der Striegel löst groben Schmutz und Verfilzungen aus dem Fell – meist aus Gummi oder Metall mit Zacken oder Noppen. Die Kardätsche kommt danach: Sie hat weichere Borsten und nimmt den gelösten Staub auf. Erst Striegel, dann Kardätsche – das ist die klassische Reihenfolge.
Welche Kardätsche für empfindliche Pferde?
Greif zu einer weichen Kardätsche mit feinen Naturborsten, am besten Rosshaar. Die ist sanft genug für dünnhäutige oder kitzlige Pferde und wird selbst im Bauchbereich gut akzeptiert.
Wie oft sollte ich die Kardätsche reinigen?
Nach jeder Putzeinheit kurz am Striegel abklopfen. Ein bis zweimal im Monat darf sie ein lauwarmes Bad nehmen – mit milder Seife, gut ausgespült und an der Luft getrocknet. So hält sie jahrelang.
Brauche ich für Sommer und Winter unterschiedliche Kardätschen?
Nicht zwingend, aber es macht das Leben einfacher. Eine weiche Kardätsche fürs kurze Sommerfell und den Glanz, eine festere für dichtes Winterfell und hartnäckigen Schmutz – damit bist du bestens aufgestellt.
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Egal, ob du auf der Suche nach einer robusten Alltags-Kardätsche oder einer feinen Glanzbürste fürs Viereck bist – stöber dich durch unser Sortiment und finde die Kardätsche, die zu dir und deinem Pferd passt.