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Gebiss-Know-how - finde das richtige Gebiss für dich und dein Pferd!

Gebisse – eine #neverendingstory Egal, ob frisch gebackener Pferdebesitzer, Spartenwechsel oder Probleme mit dem altbewährten Gebiss. Früher oder später wird jeder von uns mit der Wahl des richtigen Gebisses konfrontiert. Dies gestaltet sich jedoch aufgrund der großen Vielfalt nicht immer einfach. Um dir bei der Entscheidung zu helfen, möchten wir dir heute verschiedene Gebisse und ihre Wirkungsweisen vorstellen.

Zunächst die Basics

Warum verwenden wir überhaupt Gebisse? Könnten wir sie nicht einfach weglassen? Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit auch, ohne Gebiss zu reiten – #staytuned, darüber berichten wir euch im nächsten Blog-Beitrag. Dennoch ist das Gebiss ein wichtiges Hilfsmittel, um deinem Pferd feine Signale zu geben und so eine präzise Kommunikation zu ermöglichen. Verschiedene Gebissarten haben unterschiedliche Wirkungen und geben dir eine große Bandbreite an Möglichkeiten, angepasst an die Bedürfnisse und den Ausbildungsstand deines Pferdes. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die korrekte Anwendung von Gebissen eine gewisse Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfordert. Werden Gebisse unsachgemäß eingesetzt oder passen nicht richtig, können sie Unbehagen bei deinem Pferd auslösen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich vor dem Kauf gründlich zu informieren. Lies also gerne weiter und entdecke mit uns die facettenreiche Welt der Gebisse!

 

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Trust equestrian – „choose the power of innovation”

Trust equestrian arbeitet beständig an neuen und innovativen Gebiss-Designs für dich und dein Pferd. In den Niederlanden entwickelt und hergestellt, achtet Trust auf beste Materialien und höchste Qualität. Die Marke setzt auf anatomisch geformte Gebisse, welche sich dem Pferdemaul anpassen und den Druck besser verteilen. Besonderheit und somit Unique Selling Point des Herstellers sind die Sweet-Iron-Gebisse. Sie sind aus Eisen gefertigt und blau gefärbt. Kommen sie in Kontakt mit Feuchtigkeit, entsteht Oberflächenrost, der süßlich schmeckt und so auf natürliche Weise die Speichelproduktion und Kautätigkeit deines Pferdes anregt.

Die Qual der Wahl: welches Gebiss passt zur dir und deinem Pferd?

Einfach gebrochen oder doppelt gebrochen?

Ein einfach gebrochenes Gebiss setzt sich aus den Seitenringen und den zwei Schenkeln, welche in der Mitte flexibel verbunden sind, zusammen. Bei beidseitigen Zügelhilfen wirkt es auf die Lade und die Zunge deines Pferdes, bei einseitigen Zügelhilfen lediglich auf die jeweilige Lade. Dies ermöglicht es dir sehr differenzierte Hilfen zu geben. Dein Pferd hat die Möglichkeit dem Druck kurzzeitig entgegenzuwirken, indem es das Gebiss mit der Zunge gegen den Gaumen drückt. Über den gefürchteten „Nussknacker-Effekt“, demnach sich das Gebiss aufstellt, gegen den Gaumen drückt und die Laden einklemmt, musst du dir keine Sorgen machen. Dieser wurde längst durch Studien widerlegt. Nur wenn das Gebiss nicht passt, also zum Beispiel zu groß oder zu dick ist, kann dieser Effekt eintreten.

Ein doppelt gebrochenes Gebiss unterscheidet sich durch ein olivenförmiges Stück in der Mitte vom einfach Gebrochenen. Es wirkt ebenso auf Zunge und Laden deines Pferdes. Durch die zwei Scharniere passt es sich besser dem Pferdemaul an und umschließt die Zunge. Dadurch liegt es zwar ruhiger im Maul, kann jedoch bei zu starkem Zügeldruck die Zunge einquetschen. Dein Pferd hat hier keine Möglichkeit, dem Druck des Gebisses zu entweichen. 

Wassertrense

Eines der wohl bekanntesten Gebisse ist die Wasserstrense. Sie hat durchlaufende Ringe und übt daher nur Druck auf die Zunge und den Unterkiefer aus, wenn der Zügel angezogen wird. Die beweglichen Ringe federn eine unruhige, oder unerfahrene Reiterhand ab und dein Pferd kann dem Druck des Gebisses durch ein Anheben der Zunge entweichen. Somit sind Wassertrensen in der Regel sehr flexibel einsetzbar und für die meisten Pferde und jeden Ausbildungsstand geeignet.

Olivenkopfgebiss

Die Gebissringe beim Olivenkopfgebiss sind fest am Mundstück fixiert und rahmen dein Pferd dadurch zusätzlich ein. Aufgrund der direkten Anbringung der Ringe liegt dieses Gebiss besonders ruhig im Pferdemaul und die Zügelhilfen werden unmittelbar übertragen. Neigt dein Pferd dazu über die Schulter auszubrechen, oder viel mit einer Ringtrense zu spielen, probiere gerne einmal ein Olivengebiss aus! Solltest du zusätzlich die Kautätigkeit deines Pferdes anregen wollen, kombiniert mit den Vorteilen eines Olivenkopfgebisses bietet Trust equestrian die „Olivenkopftrense Sweet Iron Brass Rings“ mit beweglichen Ringen auf dem Mittelstück, die auch bei Zungenproblemen helfen können.

Stangengebiss

Stangengebisse gibt es in unterschiedlichsten Formen und Materialien. Sie üben gleichmäßigen Druck auf die Zunge deines Pferdes aus. Durch die gerade Form gelangt weniger Druck auf die Zungenränder als bei den zuvor vorgestellten Gebissen. Das Erarbeiten von Stellung und Biegung, sowie einseitige Zügelhilfen sind mit Stangengebissen nicht möglich, weswegen sie nur in erfahrene Reiterhände gehören. Wenn du ein eher starkes Pferd hast, das sich beispielsweise beim Anreiten eines Hindernisses deinen Hilfen entzieht, könnte das Stangengebiss das Richtige für euch sein.

Drei-Ring-Gebiss

3-Ring-Gebisse sind äußerst vielseitig und flexibel einsetzbar, dank der verschiedenen Optionen der Zügelverschnallung. Das Besondere daran ist, dass sich das Mundstück im Ring frei bewegen kann, was eine unabhängige Erhöhung des Drucks auf das Genick ermöglicht, ohne dabei den Druck auf die Zunge zu verstärken. Diese Eigenschaft ist besonders vorteilhaft, falls du ein stürmisches oder kräftiges Pferd haben solltest. Mit einem 3-Ring Gebiss hast du mehr Möglichkeiten, die optimale Einstellung für deinen Liebling zu finden und dadurch eine bessere Kommunikation während des Reitens zu erreichen.

Kandare und Unterlegtrense

Die Kandarenzäumung besteht aus einem Kandarengebiss und einer Unterlegtrense. Die Unterlegtrense sollte der Standardtrense entsprechen und genauso verschnallt werden. Das Kandarengebiss liegt etwas weiter unten im Maul deines Pferdes. Da das Maul dort etwas schmaler ist, solltest du die Kandare einen halben bis ganzen Zentimeter kleiner als die Unterlegtrense wählen.

Achte darauf, dass die Seitenteile der Kandare an den Maulwinkeln abschließen, um Blockaden oder Verkanten zu vermeiden und eine Kandare zu wählen, die Platz für die Zunge gewährt und nicht in den Gaumenbereich drückt. Die Kandare wirkt auf die Zunge, untere Lade, das Genick und den Unterkiefer. Sie gehört also zu den Gebissen mit größerer Einwirkung und gehört damit nur in erfahrene Hände.

 

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Ready, Set, Go!

Wie du siehst, gibt es, falls du dich für die Verwendung eines Gebisses entscheiden solltest, viele verschiedene Modelle, aus welchen du wählen kannst. Sieh dir gerne einmal die verschiedenen Trust-Gebisse bei uns im Shop an und finde den passenden #gamechanger für dich und dein Pferd!

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