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Good Food Good Mood – Die wichtigsten Facts zur Fütterung deines Pferdes

Früher wurde dem Thema ‚Pferdefütterung‘ keine große Bedeutung zugesprochen, doch in den vergangenen Jahren rückt die richtige Ernährung für den Partner Pferd für Reiter*innen immer mehr in den Fokus. Der Verdauungstrakt unserer liebsten Vierbeiner ist trotz ihrer robusten Körper sehr empfindlich, weshalb einige Grundsätze der Fütterung unbedingt beachtet werden sollten. Heute haben wir für dich alle wichtigen #FEEDINGFACTS und die Grundlagen der richtigen Pferdefütterung zusammengefasst.

It’s all about the Basics: diese Futterarten gibt es

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Arten von Futter für Pferde. Diese einzelnen Bausteine bilden in Kombination die geeignete Ernährung für deinen Vierbeiner, einige von ihnen sind unverzichtbar, andere sind optional zuzufüttern. 

1. Das Raufutter

Zusammen mit dem Wasser bildet das Raufutter die Grundlage der Pferdefütterung. Nur mit der ausreichenden Menge an Raufutter kann das Verdauungssystem des Pferdes richtig arbeiten, denn durch seine grobe Struktur regt Raufutter die Kautätigkeit des Pferdes an und es wird mehr Speichel produziert. Außerdem werden Darmtätigkeit und die Ausschüttung von Verdauungssäften angeregt. 

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Das Pferd, als Dauerfresser, produziert ständig Magensäure – jedoch nur Speichel, wenn es frisst!

Aus diesem Grund gilt die Faustregel, dass Pferden 24 Stunden am Tag Raufutter zur Verfügung stehen sollte, denn nur durch genügend Speichelbildung entsteht eine Schutzschicht im Mageninnneren. Ohne diese Schutzschicht greift die Magensäure die empfindlichen Magenwände an und das Risiko auf die gefürchteten Magengeschwüre steigt. Diese können Koliken auslösen. 

Ein Pferd sollte pro 100 Kilogramm Lebendgewicht über den Tag verteilt ca. 2,5 Kilogramm staubarmes Heu zur Verfügung gestellt bekommen, um seinen Bedarf abzudecken.

Zum gängigen Raufutter gehören: Heu, Stroh, Heu-Silage, Heucobs  

 

2. Das Kraftfutter

Reitpferde, welche körperlich beansprucht werden brauchen oft eine Ergänzung zum Raufutter, aus der sie die nötige Energie erhalten können. Dieses energiehaltige Futter kennen wir als Kraftfutter. In gewöhnlichen Pensionsställen wird 2-3 mal am Tag eine Portion Kraftfutter ausgeteilt, die Menge und die Zusammenstellung dieses Futters ist von Pferd zu Pferd unterschiedlich. Beispielsweise braucht ein Endmaßpony, welches ein wenig im Gelände und auf dem Reitplatz geritten wird selbstverständlich weniger Kraftfutter, als das langbeinige Turnierpferd, welches beinahe täglich eine hohe Leistung beim Training erbringen soll. 

Das Kraftfutter kann ganz individuell nach Vorlieben von Reiter und Pferd gestaltet werden, die wohl alteingesessensten und allseits bekannten Kraftfuttersorten sind der Hafer und das Müsli

 

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‚Ich glaub‘ dich sticht der Hafer!‘

Der Hafer hat in der Pferdefütterung Tradition, da er anderen Getreidearten gegenüber einige Vorteile mit sich bringt. Hafer enthält einen hohen Anteil an Lysin, dieser Stoff zählt zu den limitierenden Aminosäuren und ist besonders wichtig für den Leber- und Muskelstoffwechsel. Außerdem ist der Hafer mit seinem Fettgehalt von 5-6% im Haferkorn und seinem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren ein hochklassiger Energielieferant. Die altbekannte Floskel ‚Den hat wohl der Hafer gestochen!‘ hat also Hand und Fuß, denn Hafer ist bis heute der Energielieferant Nummer eins im Pferdesport. 

Um wieder in dem sensiblen Verdauungstrakt unserer Vierbeiner anzukommen: auch hier zeigt der Hafer seine #POSITIVITY. Hafer enthält wertvolle Schleimstoffe, welche sich positiv auf die Verdauung auswirken. 

 

Das Müsli – eine bunte Mischung für den Partner Pferd 

Das Thema rund um die Fütterung von Müsli und Pellets wird im Reitsport kontrovers betrachtet. Die einen schwören auf die altbewährten Pellets, wohingegen andere auf die Fütterung von Müsli bauen. 

Klar ist, dass das Müsli mittlerweile einen großen Marktanteil dazu gewonnen hat, seit die Fütterung von Pellets in Zweifel geraten ist. Auch hier gehen die Meinungen allerdings stark auseinander. Von ‚Ich möchte meinem Pferd eine wohlschmeckende Abwechslung liefern‘ bis hin zu ‚Müsli ist nichts als Marketing für den Pferdebesitzer‘ gibt es zu diesem Thema unheimlich viele verschiedene Ansichten. 

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Fakt ist, dass die zahlreichen verschiedenen Müslisorten die Fütterung von Pferden mit unterschiedlichsten Bedürfnissen möglich machen. Es gibt Müslis für Pferde, denen nicht zu viel Energie zugeführt werden soll, wie das MÜSLI EMH CLASSIC unserer #FEEDINGEXPERTS EGGERSMANN. Dieses Müsli verzichtet auf die Zugabe von Hafer und setzt auf leicht verdauliche Rohstoffe mit mäßigem Eiweißgehalt. 

Ein weiterer #GAMECHANGER für Pferde mit besonderen Bedürfnissen ist das MÜSLI KRÄUTER der Brand NATURE’S BEST. Dieses Futtermittel enthält ätherische Öle und Kräuter, welche besonders wohltuend für Pferde mit empfindlichen Atemwegen sind, Pferde die zu Stauballergie und Husten neigen werden hierdurch unterstützt. 

Pferde sollten rund 0,5 Kilogramm pro 100 Kilogramm Lebengewicht an Kraftfutter am Tag zu sich nehmen. Die Aufnahme des Kraftfutters sollte in kleinen Portionen, über 3-5 Mahlzeiten verteilt erfolgen. 

Zum gängigen Kraftfutter gehören: Hafer, Gerste, Mais, Müsli, Weizenkleie, Pflanzenöle

Diese Komponenten Raufutter und Kraftfutter bilden gemeinsam mit dem Zugang zu frischem Trinkwasser die Grundlage der Pferdefütterung. Es gibt natürlich noch zahlreiche #GOODIES, die du deinem Liebling zusätzlich füttern kannst. 

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Das Saftfutter – fresh and juicy mit vielen Vitaminen

Pferde, die den Tag auf der Koppel verbringen, nehmen ihren Anteil an Saftfutter ganz unkompliziert über das frische Gras auf. Diese Futterart enthält viele wichtige Vitamine und Mineralien, die wichtig für die Rundumversorgung deines Pferdes sind. 

Sollte dein Pferd aus verschiedenen Gründen keinen Zugang zum frischen Gras haben, kannst du Äpfel, Möhren und andere wohlschmeckende Rüben mit dem Grundfutter gemeinsam füttern. Ein kleiner #HACK an dieser Stelle: Über das Saftfutter sollte immer eine kleine Menge an Pflanzenöl gegeben werden, da die enthaltenen Vitamine sonst nicht aufgeschlossen werden können.

Zum gängigen Saftfutter gehören: Äpfel, Möhren, Rüben, Gras

 

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How to…? Die richtige Umsetzung der Pferdefütterung

Zum Abschluss haben wir noch ein paar #TODOS für dich gesammelt, damit die korrekte Pferdefütterung zum Kinderspiel wird:

 

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Ready to Feed – Ready to Eat : so wird’s gemacht

Jetzt kennst du alle wichtigen #BASICS in Sachen Pferdefütterung, #STAYTUNED in einem unserer nächsten Blogbeiträge nehmen wir die Zusatzfuttermittel für dein Pferd und seine Bedürfnisse noch genauer unter die Lupe. Denn die Ernährung deines Lieblings ist der erste Schritt zum #HAPPYHORSE! :-)

 

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