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Mythos Pferdemädchen – die bekanntesten Klischees und was wirklich hinter ihnen steckt

Wer kennt sie nicht, die typischen Klischees über Pferdemädchen und ihre Marotten? Wir Reiterinnen wissen natürlich genau, dass ein Großteil dieser Vorurteile nicht der Wahrheit entspricht. Doch an welchen ist vielleicht doch etwas Wahres dran? Heute gehen wir den gängigsten Klischees über Pferdemädchen für dich auf den Grund und finden heraus, aus welchen doch ein Fünkchen Wahrheit sprüht.

1. „Pferdemädchen haben nie Zeit“

Eins der Vorurteile, welches wir Reiterinnen wohl so oft hören wie kein anderes. Natürlich ist der Reitsport, vor allem wenn man ein eigenes Pferd besitzt, wesentlich zeitintensiver als andere Sportarten. Während der Durschnitts-Deutsche in etwa drei Stunden pro Woche beim Sport verbringt, können wir Reitermädels gerne auch mal drei Stunden pro Tag am Stall sein. Mit Pferdepflege, Reitstunde und Stallarbeit wird es an manchen Tagen sogar noch länger. 

Doch eins steht fest: wir sind Organisationstalente. Regelmäßige Termine beim Tierarzt, Hufschmied und beim Physiotherapeuten sind für uns mit Leichtigkeit einzuhalten. Du solltest dich also immer fragen, ob ein Pferdemädchen keine Zeit hat, oder diese lediglich lieber an der frischen Luft mit ihren Zwei- und Vierbeinigen Freunden teilt, anstatt den Tag auf der Couch zu verbringen. 

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  2. „Pferdemädchen tauchen überall in Reitsachen auf“

Nach ausgiebiger Recherche gestehen wir: Es stimmt! In aller Selbstverständlichkeit wird der wöchentliche Einkauf nach dem Reitstall auch mal in der bequemen REITHOSE DAMEN OLIVA erledigt, schließlich schlagen die Designs und der Komfort der aktuellen #EQUESTRIANFASHION die klassische Jogginghose, zu der einige im Supermarkt greifen, doch wohl um Längen. Pferdemädels sollten jedoch darauf achten, dass Stiefel und Sporen zu diesem Zeitpunkt bereits ordnungsgemäß im Spint verstaut werden, und nicht mehr an ihren Füßen zu finden sind.

 „Bei spontanen Einladungen zum Essen sind meine Freunde und meine Familie schon daran gewöhnt, dass ich sogar im Restaurant mit Reithose auftauche.“ Für unsere Mitarbeiterin Tina gehört die Reithose schon fest zur Alltagsgarderobe

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3. „Reiterinnen sind verwöhnte Zicken“

Eins der Klischees über uns Reiterinnen, welches wir nicht einfach so als Spaß abstempeln können. Immer wieder hören wir uns an, dass Pferdemädchen in ihrem Fiat 500 zu ihrem Liebling fahren und dort nichts tun außer in den Sonnenuntergang zu Galoppieren. Wie gerne würden wir unsere Tage so verbringen, doch das sind leider absolute #FAKENEWS. Der Pferdesport besteht in etwa aus 20% spaßigem Reiten und Zeit mit Freunden, die anderen 80% bestehen aus Mist schaufeln, Hof fegen, Organisation und vor allem aus einem: Verantwortung. Reiter*innen kümmern sich ein Pferdeleben lang um ein unglaublich empfindliches Lebewesen. Das Wohlergehen des Vierbeiners basiert zu 100% auf den Entscheidungen, welche der Pferdebesitzer trifft und dieser sorgt 24h am Tag dafür, seinem Pferd das Leben zu ermöglichen, welches seinen Bedürfnissen gerecht wird.

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4. „Reiten ist kein richtiger Sport“

 „Du sitzt doch nur auf dem Pferd, das ist doch super einfach.“ Ein Satz der nur von Jemandem kommen kann, der noch nie das Glück hatte, im Sattel zu Sitzen.

Beim Reiten werden die verschiedensten Regionen deines Körpers trainiert, von Schultern über Rücken bis hin zu Armen und Beinen. Selbstverständlich ist der Kalorienverbrauch bei einem Sonntagsausritt im Schritt mit 200kcal in 45 Minuten eher moderat, doch Spring- und Dressurreiter verbrennen während einer Trainingseinheit bis zu 550kcal. Für einfaches „auf dem Pferd sitzen“ gar nicht so übel, oder? 

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Typisch, oder doch nicht? 

Dies waren nur einige der Klischees, denen wir Pferdemädchen uns stellen müssen. Doch die Zeit mit unserem Partner Pferd wiegt den ein oder anderen Kommentar und auch eine schnippische Bemerkung zum Thema „Typisch Pferdemädchen“ definitiv auf. Wir machen uns gerne die Hände schmutzig und wissen die einzigartige Verbindung zwischen uns und unserem Liebling zu schätzen. Wenn du also das nächste Mal schief angeschaut wirst, weil du in Reithose das Restaurant betrittst, nimm es mit Humor – es gibt viele von uns da draußen. :-) 

 

 

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